Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Keine Anmeldung möglich Futurismus und Faschismus

( ab Di., 25.9., 19.30 Uhr )

1909 veröffentlichte Filippo Tommaso Marinetti im Pariser Figaro das "Futuristische Manifest". Darin forderte er eine Abkehr von allen kulturellen und künstlerischen Traditionen zugunsten einer Verherrlichung der von Technik und Bewegung geprägten Gegenwart. Rasch schlossen sich bildende Künstler an, die eine höchst dynamische Bildsprache entwickelten. Diese prägte häufig auch die Kunst im Umfeld des sich nach dem Ersten Weltkrieg etablierenden Faschismus, der - anders als die Nationalsozialisten - in dieser spezifisch italienischen Moderne ein adäquates Ausdrucksmittel sah.

Keine Anmeldung möglich Kubismus

( ab Di., 22.1., 19.00 Uhr )

Die kubistische Malerei entstand 1907 angeregt von Paul Cézanne, der laut Picasso als "unser aller Vater" (Zitat) gilt. Pablo Picasso und Georges Braque gelten als die Begründer des Kubismus. Sie übernahmen die strukturelle Bildauffassung von Cézanne und entwickelten zunächst unabhängig voneinander, später in künstlerischer Gemeinschaft, den neuen Malstil. Es war ein neuer Blick auf die Welt, der die aktuellen Entwicklungen in Wissenschaft und Technik reflektierte und auf sie reagierte. Der Kunstkritiker Louis Vauxcelles prägte den Begriff, indem er sich über ein Gemälde von Georges Braque äußerte, dass dieser die organische Form verachte und Landschaften, Figuren und Häuser auf "Kuben" reduziere. Der Kubismus durchlief zwei Phasen - die erste Phase (1907 - 1910) wird als analytischer Kubismus bezeichnet, die zweite Phase, welche von 1911/1912 bis zum Beginn des 1. Weltkriegs 1914 dauerte, als synthetischer Kubismus. Andere experimentierfreudige Pariser Künstler, wie Juan Gris und Fernand Léger, griffen die kubistische Malweise in ihren Werken auf.
In dem Vortrag werden die Gestaltungsprinzipien aufgezeigt und anhand von Bildmaterial die wichtigsten, beispielhaften Kunstwerke besprochen.

Der Heilige Nikolaus ist eines der frühestens Darstellungen im süddeutschen Raum und ein ausgezeichnetes Beispiel für den Einfluss der byzantinischen Kunst in unserer Gegend. Nikolaus war Bischof von Myra und ursprünglich ein beliebter Heiliger der Ostkirche wurde aber auch seit dem 11. Jh. im Westen als ein beliebter Heiliger und Nothelfer verehrt. Sein Todestag, der 6. Dezember 343, wurde bereits im 14. Jh. als Feiertag begangen und wird heute noch gefeiert. Im Chorturm der Kirche befindet sich ein nahezu vollständig erhaltener Zyklus frühgotischer Malerei, der sich durch ikonographische Besonderheiten und künstlerischer Qualität auszeichnet. Auf der Nordwand ist neben der Marienkrönung der Kirchenpatron Nikolaus im Zusammenhang mit der Schifferlegende und den Seeleuten, die in Not geraten waren, zu sehen. Treffpunkt vor der Nikolauskirche in Oberwälden um 14.00 Uhr.

Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, bitte bei der Anmeldung angeben, ist um 13:30 Uhr Treffpunkt auf dem Parkplatz am Alten E-Werk.

Beginn der Führung 14.00 Uhr in der Nikolauskirche in Oberwälden. Rückkehr gegen 16.00 Uhr.

Ein gemeinsamer Ausstellungsbesuch bietet die Möglichkeit vor Ort typische Kunstwerke des Kubismus zu betrachten. Die Kunsthistorikerin Dr. Heidi Bodemer erläutert Werke von Paul Cézanne, Pablo Picasso und George Braque. Mittwochs freier Eintritt in die Staatsgalerie.

Eigene Anfahrt!
Treffpunkt 15.30 Uhr im Foyer der Neuen Staatsgalerie.

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