Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Mit dem Ruf "Wir sind das Volk!" zogen am 9. Oktober 1989 mehr als 70.000 Menschen über den Stadtring von Leipzig - mit Kerzen in den Händen und absolut gewaltfrei. Dieser "Tag der Entscheidung" löste den Zusammenbruch des DDR-Regimes aus. Am 9. November fiel die Mauer. Heute ziehen PEGIDA-Anhänger in Dresden, Leipzig und anderswo abermals mit dem Ruf "Wir sind das Volk!" durch die Straßen. Doch welche Infamie! Während die Demonstranten im Herbst 1989 für Freiheit, Demokratie und Weltoffenheit eintraten, propagiert PEGIDA Hass, Ausgrenzung und Menschenverachtung. Wir sind Zeitzeugen tiefgreifender Veränderungen mitten in unserer Gesellschaft.

In Kooperation mit der Evang. und Kath. Erwachsenenbildung und dem Haus der Familie.
Rechtspopulistische Bewegungen und Parteien erfahren in Europa schon seit einigen Jahren einen Bedeutungsgewinn. Nun scheint diese Entwicklung auch Deutschland erreicht zu haben. Die Wahlerfolge der AfD in den letzten Wahlen scheinen Ausdruck eines Rechtsrucks in Deutschland zu sein, der einher geht mit Fremdenfeindlichkeit, EU-Skeptizismus und autoritären Einstellungsmustern. Doch was steckt hinter dieser Entwicklung? Welche Bedeutung hat sie für die (repräsentative) Demokratie?
Und welche Ansätze gibt es für engagierte BürgerInnen und Einrichtungen, Demokratie, Toleranz und das konstruktive Miteinander in unserer freiheitlichen Gesellschaft zu fördern?

In Kooperation mit der Evang. und Kath. Erwachsenenbildung und dem Haus der Familie.
Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde, aber was genau ist das eigentlich? Werden die immer einflussreicher und populärer? Welche Rolle spielt das Internet dabei? Und wie hängen Verschwörungstheorien und Populismus zusammen? Diesen und anderen Fragen wird sich der Vortrag anhand aktueller und historischer Beispiele widmen.

Spätestens seit Donald Trump amerikanischer Präsident ist, wissen die Europäer, dass sie auf das Bündnis mit den USA nicht mehr rückhaltlos setzen können. Europa muss sich selbst helfen, die Europäische Union muss sich neu erfinden. Nur so wird sie in der neuen Weltunordnung bestehen können. Ein Weiter so kann es nicht geben: Die EU muss flexibler und offener werden. Dann kann sie ihre schwere innere Krise überwinden und den Aufstieg der Populisten stoppen.
Gefördert durch Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.

freie Plätze Hat die EU eine Zukunft?

( ab Do., 16.11., 19.00 Uhr )

In Kooperation mit der Evang. und Kath. Erwachsenenbildung, dem Mörike-Gymnasium und dem Weltladen Göppingen.
Finanzkrise, Migration, Brexit, autoritäre Regime in Polen und Ungarn, rechtspopulistische Bewegungen fast überall im Aufwind - die EU scheint in die Defensive zu geraten, die Zentrifugalkräfte nehmen zu. Was sind Ursachen für diese Entwicklungen? Gibt es Ansätze, die die EU wieder zu einem attraktiven Zukunftsprojekt machen können? Wie können konkrete Schritte dahin aussehen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Professor Hans-Jürgen Bieling, der an der Universität Tübingen lehrt und dessen Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen der Internationalen Politischen Ökonomie und Europäischen Integration liegen. Eine Veranstaltung aus der Reihe "Querdenken ermögylichen"
Der Eintritt ist kostenlos.

Lebendige Geschichte in aufwendiger Inszenierung an der Stuttgarter Kulturmeile: Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg bildet von Napoleon über das Ringen um den Südweststaat bis zum Stuttgart-21-Bauzaun mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab und gibt einen Überblick über die vielen Facetten Baden-Württembergs - von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion.
1400 Originalobjekte und 1000 Fotos, zahlreiche Geschichten, Filme und Infostationen begeistern, machen Spaß oder regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungsstücke berichten von den Menschen in ihrer Zeit, von Liebe und Hass, von Macht und Ohnmacht, von Sieg und Niederlage. Einzigartig ist die Abteilung "Privatansichten" mit Hunderten von Fotos, die den Wandel von Familie und Partnerschaft im Südwesten widerspiegeln.
Zudem nähern sich regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen im Haus der Geschichte Baden-Württemberg der Landeshistorie von einer besonderen Seite. Themen wie der Erste Weltkrieg, die RAF oder Fußball werden aus einem ganz eigenen, oft neuen Blickwinkel betrachtet und von renommierten Gestaltern inszeniert.

freie Plätze Revolution und Avantgarde

( ab Di., 21.11., 19.00 Uhr )

Im April des Jahres 1917 kehrte Lenin aus seinem Züricher Exil in seine russische Heimat zurück, um die von bürgerlichen Kräften getragene Februarrevolution zum kommunistischen Umsturz der Oktoberrevolution voranzutreiben.
Den politischen Revolutionen war eine kulturelle und künstlerische Revolution vorangegangen, deren avantgardistische Vertreter sich nun in den Dienst der Politik stellten. So schuf etwa El Lisstzky propagandistische Flugblätter und Plakate in einer bis dahin ungekannten Typografie und Grafik. Wladimir Tatlin entwarf ein futuristisches Monument der Dritten Internationale. Die kubo-futuristische, konstruktivistische und suprematistische Kunst orientierte sich ihrerseits an den Fabrikationsprozessen und Lebenswirklichkeiten des entstehenden Arbeiter- und Bauernstaates.
Der Vortrag untersucht die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Politik im spätzaristischen und revolutionären Russland. Dabei soll auch die sich verändernde Haltung Lenins zur avantgarditischen Kunst seiner Heimat herausgearbeitet werden.

Mit der Februarrevolution von 1917 war zwar die Herrschaft der Zaren in Russland beendet worden, doch die Probleme des Landes hatten sich damit nicht gelöst. Nach wie vor litt die Bevölkerung Hunger, steckten die Arbeiter im sozialen Elend und kostete die Kriegsführung im Ersten Weltkrieg viel Geld. Die Doppelherrschaft von Duma (dem Parlament) und Räten (Sowjets) führte zu Uneinigkeit in vielen Fragen. Für Ende November 1917 war eine verfassunggebende Versammlung geplant, die über die zukünftige Staatsform des Landes entscheiden sollte. Das Zentralkomitee der Partei (der Bolschewiken) beschloss am 10. Oktober 1917 (27. September) einen Aufstand gegen die Provisorische Regierung. Am 07. November (25.Oktober) stürmten die Rotarmisten den Winterpalast in St. Petersburg, den Sitz der provisorischen Regierung. An diesem Tag wurde kaum Blut vergossen, aber in der Folge der Revolution kämpfte die Rote Armee bis 1920 in einem blutigen Bürgerkrieg alle Widersacher ihrer Revolution brutal nieder.

Wer sich mit Russland beschäftigt, verlässt die westeuropäisch-abendländische Welt, die von Rom und dem Katholizismus sowie später der Reformation geprägt ist, und tritt in die östliche Welt der Orthodoxie ein, die sich unter starkem Einfluss von Byzanz entwickelt hat.
Der Vortrag betrachtet die geschichtliche Entwicklung Russlands von den Anfängen in der "Kiewer Rus" bis in die Gegenwart. Dabei werden Themen wie zum Beispiel die "Taufe Russlands", die Theorie von Moskau als dem "Dritten Rom", die Zarenherrschaft, die Gründung Petersburgs als "Fenster zum Westen" und die Eigenart der Sowjetunion behandelt.

Keine Anmeldung möglich MACH WAS DRAUS!

( ab Do., 12.10., 19.00 Uhr )

In Kooperation mit der vhs Salach.
Ziele mit Leidenschaft umsetzen, die innere Kraftquelle finden und die eigenen Talente nutzen - diese aktive Lebenshilfe kommt von einem, der als Contergan Geschädigter auch aus widrigsten Umständen ein Leben lang das Beste zu machen versteht. Aus seiner Biografie und den damit verbundenen Herausforderungen hat er ein klares und überzeugendes Konzept entwickelt, das motiviert, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, sich auf das zu konzentrieren, was man kann, und die Ziele zu erreichen, die man sich gesteckt hat. Leben ist das, was jede und jeder von uns daraus macht, lautet das Lebensmotto von Matthias Berg.
Denn Talent haben heißt auch, sich nicht von Durststrecken oder Rückschlägen entmutigen zu lassen. Talent haben heißt, an sich und die eigene Kraft zu glauben, aktiv daran zu arbeiten und die Verantwortung für das Gelingen zu übernehmen. Erleben Sie eine beeindruckende Lebensgeschichte und einen beeindruckenden Menschen, der motiviert und Mut macht, im Besonderen auch Schülern, Eltern und Lehrern. Er zeigt in seinem bewegenden Vortrag wie der Weg ins Berufsleben erfolgreich gelingen kann. Matthias Berg ist einer der gefragtesten Referenten zu den Themen Haltung, Persönlichkeitsentwicklung, Führungskompetenz und ethisch verantwortliches Handeln.

Sehen Sie einen Viedeoclip dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=j9MVhio7Yq8&index=9&list=PLbFatpWZaCmMcRMMsVC_bfbNS_A8bkHJv
(Die Adresse oben kopieren und in das Adressfenster Ihres Browsers einfügen)

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Tel.: 07161 650-800
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In den Schulferien (Faschings-, Oster-, Pfingst-, Sommer-, Herbst- oder Weihnachtsferien) gelten andere Öffnungszeiten. Bitte erfragen Sie die Öffnungszeiten telefonisch.

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